Wer sind wir?
Wir bewohnen mit 14 Personen die Silberstraße 36, ein Wohnhaus der ehemaligen Thierbrauerei.
Entstanden ist das Projekt aus der Idee eines Wohn- Kunst- und Kultur Projektes, das gemeinsames Wohnen mit künstlerischem Schaffen und pädagogischem Arbeiten verbinden soll. Nach jahrelangem Suchen, Öffentlichkeitsarbeit und Veränderungen in der Konstellation leben und arbeiten wir nun zusammen in der Silberstraße.
Unsere Gemeinschaft besteht aus Studenten, Künstlern, Pädagogen u.v.m., die sich sozial, kulturell und politisch für Dortmund engagieren und dabei ein alternatives Stadtleben erproben.
Was machen wir?
Wir…
…wohnen zusammen
- gemeinsame Kasse
- gemeinsames Kochen
- basis demokratische Struktur
- „Haus des Netzwerks“
- im Dialog mit anderen Kulturen
…organisieren/ beteiligen uns an kulturellen Veranstaltungen
- Ausstellungen
- Konzerte
- Theaterproduktion
- Kulturmeile Nordstadt
…zeigen ehrenamtliches Engagement
- Sammeln Spendengelder
- Lebenshilfe e.V.
- Friedensstiftung
…engagieren uns politisch in außerparlamentarischen Gruppen
…bieten Freiraum
- Bands, die bei uns proben
- Für innerstädtische Subkultur
- Für internationalen Austausch in unserem Gästezimmer
Was wollen wir?
In unserem Freiraum wollen wir weiterhin demonstrieren, welche Möglichkeiten und welches Potential in pädagogischer, künstlerischer und kultureller Hinsicht in Menschen steckt. Wir wollen unseren positiven Idealen entsprechend Freiräume nutzen, beleben und ihnen Leben schenken. Wir wollen anderen Menschen Freiraum bieten. Wir wollen ein offenes Miteinander fördern und fordern. Wir möchten Subkultur etablieren. Zudem wollen wir nicht dabei zusehen, wie Dortmund eine Schönheitsoperation nach der anderen auf dem Weg zum Einheitsgesicht erhält und die bunte, alternative Kultur aus dem Stadtbild verdrängt wird.

2 comments
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Juli 2, 2008 um 3:48
patrick sommer
hallo ihr lieben.
ich las gerade über euch im heinz.
was sagt man da?
»es geht alles zu seiner zeit…«
sagte mal jemand.
»human-kapital!«
sagt der wirtschaftswissenschaftler wohl.
»there is a way, no matter what they say…«
sagt mos def.
alles liebe
sage ich,
patrick
ps: falls ihr für euren poesie-abend noch jemanden sucht… findet doch mich!
Juli 8, 2008 um 9:13
Ellen
Hallo… Respekt Respekt… wünsche euch eine schöne Kulturwoche, viel Publikum und danach viel Motivation u. Energie, an euren Ideen festzuhalten u. sie umsetzen zu können. Leider sieht es in Berlin auch nicht besser aus… hab das jetzt schon so oft miterlebt, dass Subkultur zugunsten von schwachsinnigen Projekten totsaniert wird… obwohl es teilweise auch heftigen Widerstand gibt, wie z.B. bei der Kampagne „Mediaspree versenken“ (http://www.ms-versenken.org/)… also in diesem Sinne –
bleibt standhaft, unartig, bunt!!! Ellen